Stellenanzeigen

Stellenausschreibungen finden Sie an vielen Orten: in Metasuchmaschinen, berufsfeldspezifischen Jobbörsen, in Zeitungen und Zeitschriften, bei Dachverbänden, in sozialen Netzwerken, auf den Unternehmenseiten selbst oder im Jobportal der JGU.

Typischerweise enthalten Stellenausschreibungen folgende Elemente:

  • Vorstellung des Unternehmens (Branche, Größe, besondere Erfolge, Kultur etc.)
  • Art der Anstellung (dauerhaft oder befristet, z.B. Traineestelle oder Praktikum etc.)
  • Genaue Bezeichnung der Stelle
  • Standort (zzgl. ggf. Bereichszugehörigkeit oder Position in der Unternehmenshierarchie)
  • Schwerpunkte der Tätigkeit/ Aufgabenbereiche
  • Besondere Verantwortung oder Befugnisse („…entscheidet allein über…“)
  • Ggf. Hinweis auf besondere Arbeitsbedingungen (Reisetätigkeit etc.)
  • Formale Qualifikationen, die verlangt werden (Ausbildung, Umfang beruflicher Erfahrung, Zusatzqualifikationen wie bspw. Zertifikate…)
  • Kompetenzanforderungen (Fach- u. Sprachkenntnisse, soziale und methodische Kompetenzen etc.)
  • Angebot/ Leistungen des Unternehmens (z.B. Dienstwagen, überdurchschnittliches Gehalt, Sabbatical möglich, Kinderbetreuung…)
  • Weitere Leistungen/ Möglichkeiten im Unternehmen (Fortbildung, Karriere etc.)
  • Gewünschter Antrittstermin
  • Art der gewünschten Bewerbung (online / e-Mail / telefonisch / schriftliche Bewerbung)
  • Inhaltliche Anforderungen an die Bewerbungsunterlagen (z.B. Kurzbewerbung, mit Arbeitsproben, letztes Arbeitszeugnis etc.)
  • formale Anforderungen an die Bewerbungsunterlagen (bspw. eMail mit max. 4 MB Anhang).
  • Kontaktmöglichkeiten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Ansprechpartner)

Die Masse an Anforderungen kann auf Bewerber/innen abschreckend wirken. Dennoch lohnt es sich, diese genauer zu betrachten und zwischen Muss- und Kann-Anforderungen zu unterscheiden.

Muss-Anforderungen sind solche, deren Fehlen einen sofortigen Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren zur Folge haben. Diese werden in der Regel mit Formulierungen wie "vorausgesetzt wird", "wir erwarten" oder "unbedingt notwendig sind" eingeleitet. Hierbei handelt es sich meist um formale Kriterien wie Schulabschlüsse oder fachliche Qualifikationen.

Kann-Anforderungen sind wünschenswerte Eigenschaften von Bewerber/innen, die aber nicht zwingend erfüllt werden müssen. Diese erkennen Sie an Formulierungen wie "Idealerweise", "wäre von Vorteil" oder "wünschenswert".